Bert Walther, Jahrgang 1961, verlebte seine Kindheit in Rößnitz bei Plauen. Sein Abitur legte
er 1981 an der Erweiterten Oberschule „Erich Weinert“ in Plauen ab, dem heutigen Diesterweg-Gymnasium.
Im Anschluss an seinen Wehrdienst absolvierte er ein vierjähriges Volkswirtschaftsstudium an der Hochschule für Ökonomie
in Berlin-Karlshorst. Nach dem Ende des Studiums und einem dreimonatigen Austauschstudium in Moskau ging Walther für
zweieinhalb Jahre nach Klingenthal. Arbeitete dort in der Planungsabteilung der Klingenthaler Harmonikawerke.
Das Schreiben wurde mit dem 14. März 1990 zu seinem Beruf. An diesem Tag begann er seine Arbeit als Redakteur beim damals
neugegründeten „Vogtland-Anzeiger“. 14 Jahre war Walther als Lokalredakteur in Plauen tätig. Dabei lag ihm insbesondere die
regionale Wirtschafts- und Finanzberichterstattung am Herzen. Im Juli 2004 zog er sich (vorerst) aus dem journalistischen
Berufsleben zurück und nahm sich eine Auszeit. Diese nutzte der Vogtländer für Reisen und das Abarbeiten seiner
Reisetagebücher, die Skizzen seiner Touren durch Australien, Peru, Marokko und die Vereinigten Staaten von Amerika
beinhalteten.
Mitte Januar 2006 begann er an seinem ersten Kriminalroman „Rückkehr“ zu arbeiten, der Mitte September herauskam. Bereits
am 7. Oktober des gleichen Jahres erschien sein Kurzkrimi „Bajazzos Dolch“, der als Ballspende für den Plauener Theaterball
entstand.
An einem Freitag, dem 13., jenem im Juli des Jahres 2007, stellt er in einer Premierenlesung fürs Vogtland seinen neuen
Kriminalroman „Frühlingshass“ vor, den Walther in seinem Eigenverlag BEWAWABE-Verlag herausbringt.